Touristenfallen in Paris

Opera Garnier Paris

Opera Garnier Paris

Touristenfallen in Paris:

Die 5 häufigsten Abzocktricks

 

  1. Der Trick mit dem Ring

Derzeit der wohl am häufigsten praktizierte Trick und selbst auch schon erlebt: Man spaziert gemütlich durch die Stadt und plötzlich reicht einem einer wie aus dem Nichts einen (meist goldenen) Ring und behauptet felsenfest, man hätte diesen soeben verloren. Für die doch so ‚nette‘ und ‚ehrliche‘ Geste wird dann um einen Finderlohn gebettelt – der doch im Vergleich zum Wert des Ringes bzw. dessen Verlusts weit geringer sei. Wer kann da schon nein sagen bei so viel Aufrichtigkeit… Die Polizei empfiehlt zum Schutz den in Wirklichkeit völlig wertlosen Ring erst gar nicht anzunehmen bzw. wegzuschmeißen.

 

  1. „Do you speak English?”

Eigentlich eine harmlose Frage, noch dazu im touristischen Paris. Doch man sollte sich in Acht nehmen, zumal dann, wenn sie von einer Gruppe junger meist rumänisch stämmiger Frauen mit Schreibutensilien gestellt wird. Unter der Vorgabe Unterschriften für eine Petition zu sammeln, steckt in der Regel die böse Absicht Handtaschen zu rauben oder Geld zu sammeln.

 

  1. Straßenverkauf falscher Metrotickets

Fahrscheine sollten grundsätzlich nur am Schalter oder Automaten erworben werden und KEINESFALLS von Straßenverkäufern.

 

  1. Vorsicht am Bankautomaten

Man muss kein Tourist sein, damit einem das passiert: bereits zwei meiner Kolleginnen wurden am Bankautomaten beraubt und das in einem der teuersten Viertel der Stadt. Die Vorgehensweise ist immer gleich: meist gehen die Täter in kleinen Gruppen von drei oder vier Personen vor. Sobald das Opfer den Geheimcode eingegeben hat, wird man von einem der Täter angesprochen. Einer der Komplizen nutzt das Ablenkungsmanöver um den gewünschten Geldbetrag zu wählen und meist kommt noch eine dritte Person hinzu, die das Geld entwendet – für das Opfer ist es dabei unmöglich, allein mit drei oder vier Personen fertig zu werden.

 

  1. Falsche Taxifahrer: Günstiger als günstig Taxifahren

Wer in Paris ein Taxiunternehmen betreiben möchte, muss eine unglaublich teure Lizenz erwerben und diese für jeden gut sichtbar im Fahrzeug anbringen. Wer diese nicht hat, darf für Geld keine Personen transportieren. Vorsicht sei geboten vor freundlichen Fahrern, die anbieten Passagiere zum Spottpreis von A nach B zu chauffieren. Weitere Merkmale für autorisierte Taxis: das sich auf dem Dach befindende Schild „Taxi Parisien“ und die vorne beim Fahrer angebrachte Taxameteruhr. Noch ein Tipp: Route bzw. Fahrdauer vorher per google Maps checken um so unnötigen Umwegen und zu hohen Fahrkosten vorzubeugen.

 

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