Neuer Beutezug durch „Galeries Gourmet“: Chocorons

Es war mal wieder soweit: ein neuer Streifzug durch die Galeries Gourmet stand auf dem Programm. Gleich gegenüber meines heissgeliebten Eclair-Standes von Christophe Adam zogen dieses Mal Sadaharu Aokis „Chocorons“ meine ganze Aufmerksamkeit auf sich!

Von Cocorons hatte ich bisher noch nichts gehört – es muss sich also um eine Eigenkreation des japanischen, mehrmals ausgezeichneten Pâtissiers handeln. In meiner Phantasie stelle ich mir Chocorons als eine Mischung aus luftigen Macarons vor, überzogen von Schokolade, was bedeuten würde: harte Schale, weicher Kern!

Meine Neugierde erstmal geweckt, entscheide ich mich also für die Chocorons. Hübsch verpackt, in einer Tragetüte, die grossen Luxusfirmen würdig wäre, bringe ich die Köstlichkeiten als Dessert mit nach Hause. Die Freude ist (erstmal) gross! Was sich wohl hinter den poppig aussehenden Schoko-Türmchen verbergen mag? Neugierig mustern wir sie alle drei und überlegen, welcher als erster dran glauben muss. Wir entscheiden uns, den Cassis-Chocoron zu probieren. Die „harte Schale“ bestätigt sich schon mal beim Aufschneiden. Der Kern entpuppt sich dann als rosa Masse mit einer Schicht, die wohl aus Marzipan ist. Und dann der erste Happen: eine echte Enttäuschung! Das locker luftige von Macarons fehlte gänzlich und auch geschmacklich haben sich meine Erwartungen auf eine Gaumenexplosion nicht erfüllt. Ganz ähnlich erging es meinem Mann und mir bei der Verkostung der anderen Chocorons mit Café- und Pistazienaroma. Letztlich konnte der Geschmack mit dem visuellen Aspekt nicht mithalten. Fazit: schöne Verpackung, schönes Aussehen, aber kein Gaumenschmaus. Hinzu kommt der stolze Preis von 14 Euro.

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